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Ausgabe 6 · Dezember 2019 ortsgruppen 65
die Mitglieder mit runden und halbrunden Geburtstagen ab dem über 40 sehr schöne Wanderungen gemacht, nicht nur in der
70. Lebensjahr. 15 Senioren sind der Einladung gefolgt, unserer Umgebung von Innsbruck. Mit der VVT-Seniorenkarte kann
noch sehr rüstigen Hanni Falkner konnten wir sogar zum 90. man auch ohne Aufzahlung z. B. nach Osttirol fahren, um auch
Geburtstag gratulieren. Wie immer war es ein geselliger, net- dort zu wandern – wie zu den Umbalfällen im Virgental und
ter Nachmittag im Gasthof Stauder. Unsere Wanderführerinnen, Kals Dabaklamm. Auch im Oberinntal, mit seinen Seitentälern,
unter der Leitung von Irmgard Peternader, haben heuer mit uns und im Unterinntal wurden viele schöne Ausflüge unternom-
men. Wir möchten aber in diesem Rückblick auch unsere Ver-
Die storbenen nicht vergessen: Bis Mitte November hatten wir heuer
Wanderer nur einen Verstorbenen zu beklagen, Hermann Egger. Er hätte
in der den 85. Geburtstag mit uns feiern können, außerdem wäre er für
Dabaklamm 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt worden. Leider wurde er jedoch
von Gott heimgeholt.
So geht auch dieses Jahr dem Ende entgegen. Die Weihnachts-
feier der Gemeinde Mutters für alle Senioren findet wieder im
Dezember auf der Mutterer Alm statt, bei Musik, Lesung und
einem – wie immer – sehr guten Essen am späten Nachmittag.
Allen Mitgliedern des Tiroler Seniorenbundes wünschen wir
Mutterer ein frohes Fest und ein gutes und vor allem gesundes
neues Jahr! Obfrau Ingeborg Hofer
Nassereith Bei der Rückfahrt am nächsten Tag machten wir einen süßen
Abstecher zur Schokoladenfabrik Ritter Sport in Waldenbuch.
Rhein - Main - Klosterwein Trotz Regenwetters war es ein erlebnisreicher, geselliger Ausflug
- Danke auch an unsere Reiseleiterin Brigitte Flür. Jochen Königs
„Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen, Ganz entzückend waren die Fachwerkhäuschen anzuschauen.
drum nehme ich den Stock und Hut
und tu das Reisen wählen!” Herbstausflug nach Berchtesgaden
Der Herbstausflug führte uns diesmal in das Berchtesgadner-
M.C. land, zum Salzbergwerk. Erste Station war Reit im Winkl zum
Weißwurstfrühstück. Gestärkt ging es nach ca. einer Stunde
Gemeinsam mit der Ortsgruppe Imst starteten 25 Nassereither weiter nach Berchtesgaden zum Salzbergwerk, wo wir eine sehr
Senioren am 6. Oktober zu einer Herbstreise an den Rhein, nach interessante Führung durch das Salzbergwerk mit reichhaltigen
Rüdesheim. Über Heidelberg, der ersten Station für eine Rast, Informationen über den Salzabbau hatten. Vom Abbaubereich
erreichten wir unser Standorthotel „Zum Bären“. Am ersten Tag nur durch eine Felswand getrennt, ging es mit der Grubenbahn
zeigte uns eine Stadtführerin die Sehenswürdigkeiten des mit- 650 Meter in den Berg hinein, wo wir uns in der eindrucksvollen
telalterlichen Städtchens Rüdesheim: die Sankt Jakobskirche, die Salzkathedrale mit den Bergmannsrutschen wiederfanden. Mit
alten Fachwerkhäuser früherer Adelsfamilien und die berühmt, sphärischen Klängen und Bildimpressionen wurden wir durch
berüchtigte Drosselgasse, durch die sich täglich Menschentrau- das Salzbergwerk geführt. Ein Highlight war der Spiegelsee, der
ben schieben. Da uns aber die Hl. Hildegard von Bingen immer 130 Meter unter der Tagesoberfläche liegt. Nach der Besichti-
mehr schwarze Wolken und Regen über den Rhein schickte, flo- gung des Salzbergwerkes ging unsere Fahrt wieder in Richtung
hen die meisten Senioren in die gemütlichen Gasthäuser und ge-
nossen auf Empfehlung den „Rüdesheimer Kaffee“ zum Aufwär-
men (Rezept auf Anfrage). Einige wetterfeste Senioren fuhren
mit dem Sessellift auf das Niederwalddenkmal, zur 320 Tonnen
schweren Germania, und genossen von dort einen wundervollen
Ausblick über das Rheintal. Am Nachmittag brachte uns der Bus
zur Abtei der Hl. Hildegard von Bingen, nach Eibingen. Nach
Kaffee und Kuchen in der Abtei nutzten viele die Gelegenheit,
im Klostershop Heilkräuter, Salben und die erlesenen Weine
des klostereigenen Weingutes zu kaufen. Der Dienstag stand
ganz im Zeichen der Schifffahrt von Rüdesheim nach Koblenz,
vorbei an der Loreley, und der Besichtigung der Stadt Koblenz
und dem „Deutschen Eck“, wo die Mosel in den Rhein mündet.
Am Mittwoch gings nach Frankfurt am Main. Eine ausführli-
che Stadtführung mit Besuch des „Römer“ und des Domes in
der restaurierten Altstadt waren die Höhepunkte dieses Tages.
Beim Mittagessen, einem Rheinischen Sauerbraten, im Bräu-
stüberl, konnten wir uns über einige lustige hessische Wirts-
haus-Sprüche amüsieren. Dazu eine Kostprobe: „Es kommt in
einer Hochzeitsnacht recht selten zu einer Abwehrschlacht.”