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ortsgruppen70 Ausgabe 6 · Dezember 2019

setzt wurde, wollten wir eine Führung in dieser schönen Basilika nicht versäumen. Ursprünglich als
Kloster im Jahr 1267 von den Brüdern Friedrich und Konrad Freundsberg gegründet, wurde die Kirche
im 17. Jahrhundert im Barockstil neu aufgebaut und im Jahr 2008 von Papst Benedikt zur Basilika erho-
ben. Die wunderschöne Orgel wird in Kürze generalsaniert.
Mit einem Marienlied haben wir uns vom Kooperator und
der Basilika verabschiedet.

                                                                                     Beeindruckend war das Fieberkreuz
                                                                                      mit dem gläsernen Sarkophag und
                                                                                   der aufwendig gebaute Altar mit der

                                                                                                             Gnadenmutter.

Oberperfuss                                                          reichten wir unser erstes Ziel, Schloss Wolfsthurn, das 1996 nach
                                                                     5jährigen Sanierungsarbeiten als Landesmuseum für Jagd und Fi-
Das Neueste                                                          scherei geöffnet worden war. Nach einem kleinen Aufstieg betra-
                                                                     ten wir den Haupteingang, wo uns ein riesiger, furchterregender
Beim Ausflug zum Königssee, am 3. September, hatten wir großes       Braunbär entgegenstarrte. Jeder konnte nun für sich selbst die
Glück mit dem Wetter. Zuerst sausten zwar noch Nebelschwaden         verschiedensten Räumlichkeiten erkunden. Sehr beeindruckend
durch die Lande, die aber bald von der Sonne verschluckt wurden      war die Jagdausstellung mit lebensgroßen Rehen, Hirschen, Gäm-
und wir einen traumhaft schönen Tag bekamen. Der Königssee           sen und jeglichem Getier aus Feld und Wald. Sie sahen uns mit
ist ja ein wahrer Diamant unter den ohnehin wunderschönen            großen Augen an, als könnten sie sprechen. In einem Jagdzimmer
Seen Bayerns. Er ist eingebettet in die Felswände von Watzmann,      waren sämtliche Gegenstände wie Stuhl, Tisch, Kasten, Bilderrah-
Hagengebirge und Steinernem Meer, sein smaragdgrünes Wasser          men, Lampe etc. mit Geweihen und Krickeln verziert - einfach
hat Trinkwasserqualität, er misst an der tiefsten Stelle 190m, ist   einzigartig. Nach diesem Abstecher in die Kultur, machte sich der
8km lang und bis zu 1 1/2km breit. Wir bestiegen frohgemut ei-       Hunger bemerkbar, den wir im 4-Sterne-Hotel Sonklarhof im hin-
nes der vielen Elektroboote, die jede Viertelstunde fahren. In der   teren Ridnauntal bei einem ausgezeichneten Essen stillen konn-
Mitte des Sees blieb das Boot kurz stehen und wir hörten stau-       ten. Auf der Heimfahrt war es strahlend schön und wir fuhren
nend das berühmte Echo. Natürlich bekam der Bläser eine kleine       durch eine zauberhaft bunte Herbstwelt. Den letzten Stopp hatten
Spende, nachdem er so nette, anzügliche Sprüche von sich gab.        wir dieses Mal am Brenner, der für Shopping genützt wurde. Alle
In St. Bartholomä angekommen, waren wir besorgt, ob wir wohl         unsere Ausflüge waren heuer sehr schön und wir bedanken uns
etwas zu essen bekämen, denn es wimmelte nur so von Leuten!          bei unseren Chefs und Fahrer Markus für die ganzen Mühen.
Doch weit gefehlt, kaum hatten wir im riesigen Gastgarten Platz
genommen, wieselte schon ein Kellner heran und fragte nach un-       Geburtstage von April bis Anfang November
seren Wünschen. Die Getränke kamen sofort und das sehr gute
Essen wurde auch rasch serviert. Wir waren sehr zufrieden. Nach      Annemarie Meister, Erika Jeller, Heidi Thoman und Gerhard
einem kleinen Spaziergang hieß es wieder Abschied nehmen und
nach einem letzten Blick auf den Watzmann mit seinen sieben          Thoman feierten den 70er, Johann Pöder sowie Karoline Eder
Töchtern bestiegen wir wieder die Boote und glitten still und leise
zum Ausgangsort zurück. Auf der Heimfahrt gab es noch eine klei-     wurden 75, Wilhelm Triendl, Johann Kirchmair und Elfriede
ne Kaffeepause und alle waren sich einig: „Das war ein Traumtag
für uns!“ Unser nächster Ausflug führte uns am 22. Oktober nach      Kuen wurden 80, Elfriede Gritsch freute sich über den 85er
Ratschings in Südtirol. Starker Nebel verhüllte zwar anfangs die
Welt, aber laut dem Wetterbericht sollte es besser werden. So war    und Gertraud Niederkircher erreichte das 90. Lebensjahr -
es auch, ab dem Brenner klarte es auf und ab Sterzing, wo wir uns
eine Pause gönnten, sah man schon den blauen Himmel. Bald er-        allen Geburtstagskindern herzliche Glück- und Segenswün-

                                                                     sche von der Ortsgruppe, sowie alles Gute, besonders beste

                                                                     Gesundheit für die weitere Zukunft!                    Hilde Haider

Patsch

Herbstzeit ist Törggelezeit

Die Ortsgruppe Patsch pflegt immer wieder gemeinsame Feiern, dazu gehört gerade in der Herbstzeit das Törggelen. Mit voll besetz-

tem Bus ging es am 3. Okober nach Vahrn bei Brixen, zum Griesserhof, zu einem Törggele-Nachmittag. Unsere geselligen Senioren

konnten in einem schönen Gewölbekeller die köstlichen Spezialitäten und den guten Südtiroler „Rötele“ genießen. Zwei Musikanten

in unseren Reihen (vulgo Lex und Holzi) sowie Busfahrer „Reini“ sorgten für musikalische Unterhaltung. Wie immer wird auch dieses

gesellige Beisammensein allen wieder lange in Erinnerung bleiben. Die Ortsgruppe Patsch wünscht allen Mitgliedern eine besinnliche

Adventzeit, frohe Weihnachten, sowie viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr.			                                        Obmann Hans Lorenz
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