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Ausgabe 6 · Dezember 2019 ortsgruppen 51
dung. Sie war es aber wert. In Admont gab es wieder Erholung beim Mittagessen und einer Besichtigung der Stiftskirche. Dass dieser
erste größere Ausflug der Ortsgruppe in vollkommener Harmonie und der geäußerten Zufriedenheit ablief, ist sicher vor allem den
Teilnehmern, aber auch den Organisatoren, dem Ausschuss unter der Leitung von Toni Stock und nicht zuletzt Busfahrer Hansjörg
zu verdanken. Noch in der Steiermark wurde die Idee geboren, so eine Fahrt zu wiederholen. Ziel fürs nächste Jahr mit bereits sehr
konkretem Plan sind Südtirol und Trentino.
Kematen
Weltmeisterliche Senioren
Unsere Stockschützen sind „weltmeisterlich“. Sommer und Win-
ter treffen sich unsere Stockschützen donnerstags zum freien
Spiel auf der Stockschießbahn in Völs. So war es auch nicht
verwunderlich, dass sich unsere Gruppe bei der Vereinsmeister-
schaft am 14. September dem Wettkampf stellte. Bei 12 ange-
tretenen Vereinen, jeweils vier Personen, erreichte unsere Orts-
gruppe den hervorragenden 3. Platz - also Bronze! Herzlichen
Glückwunsch!
Herbstreise wird überragt vom Castello dei Doria. Über die sehenswerte
An die Côte d´Azur ging die Herbstreise der Kemater Senioren Brücke (Ponte Vecchio di Dolceacqua) aus dem 13.Jh., welche
vom 29. September bis zum 3. Oktober. Schon gleich nach dem in einem einzigen Bogen den Fluss Nervia auf 30m überspannt,
Brenner begrüßte uns die Sonne mit einem Lächeln und war un- führte unser Spaziergang durch dieses mittelalterliche Dorf.
ser ständiger Begleiter für die nächsten fünf Tage. Die Anfahrt Schon Claude Monet war von der Bogenbrücke dermaßen be-
durch die Regionen Südtirol/Trentino, Venetien, Lombardei, Pie- geistert und bezeichnete sie in seinem Werk als „Juwel der
mont nach Ligurien war sehr interessant. Gegen 17 Uhr kamen Leichtigkeit“. Am Dienstag schlenderten wir bis Mittag mit
wir im Hotel Helios in Diano Marina an der Blumenriviera (Ri- Stadtführerin Hannelore durch Nizza, die Hauptstadt der Côte
viera dei Fiori) an und wurden sehr freundlich empfangen. Am d‘Azur. Die Stadt wurde von den Griechen gegründet und war
Montag führte uns die erste Ausfahrt nach Sanremo. Stadtführe- im 19. Jh. ein beliebter Erholungsort der europäischen Ober-
rin Simona zeigte uns ihre Stadt mit vielen imposanten Eindrü- schicht. Schon seit Langem werden viele Künstler von die-
cken und Geschichten. Nach der Mittagspause ging es auf eigene ser Stadt angezogen. Die Stadt der Kunst, der Geschichte, der
Faust weiter in das Nervia Tal (Val Nervia), zum bezaubernden Kultur, der Schaffenskraft und des Wohlgeschmacks weckt alle
Ort Dolceacqua, ca. 10km nördlich von Ventimilglia. Das Dorf Sinne. Unsere wohlverdiente Mittagspause verbrachten wir in
netten Lokalen am Blumenmarkt, eine Augenweide speziell für
Wie die Ameisen wirken unsere Teilnehmer auf der unsere Damen. Am Nachmittag, wieder in Eigenregie, eroberten
beeindruckenden Brücke. wir Saint-Paul-de-Vence, einige Kilometer nördlich von Nizza.
Dieses viel besuchte mittelalterliche Städtchen verstreut einen
ganz besonderen Charme. Auch hier haben sich viele Künstler
und Kunsthandwerker niedergelassen und ihre Spuren hinter-
lassen. Der Mittwoch sollte ein fürstlicher Tag werden. Monte
Carlo stand auf dem Tagesplan. Zwei Stadtführerinnen warteten
bereits in der Fürstenstadt auf uns. Der Stadtstaat, das Fürsten-
tum Monaco an der französischen Mittelmeerküste, ist nach dem
Vatikanstaat der zweitkleinste Staat der Erde. Neben den Rei-
chen und Schönen gibt es noch viel Interessantes zu sehen und
genießen, sei es der Fürstenpalast, der exotische Freiluftgarten
Monacos – „Jardin Exotique“, das Ozeanographische Museum,
die Yachthäfen Monacos oder die Autorennstrecke des alljährli-
chen Formel-1-Grand-Prix. Die Freizeit nach der Führung nutz-
ten einige für eine Besichtigungsfahrt mit dem Bummelzug, die
anderen nutzten die Zeit für einen kulinarischen Bummel zu
Fuß durch die Altstadt. Unsere Hotelküche überraschte und ver-
wöhnte uns nach diesem fürstlichen Tag mit einem fürstlichen
5-Gang-„Candle Light Dinner“. An dieser Stelle noch einmal
ein großes Dankeschön an das Hotelteam, die uns genüssliche
Wohlfühltage bescherten. Leider hat alles auch ein Ende und so
machten wir uns schweren Herzens mit unseren 52 glücklichen,