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Ausgabe 6 · Dezember 2019 ortsgruppen 49
genüber uns Senioren zum Ausdruck. Unsere Fahrt ging indes weiter über Hier hat jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz.
Garmisch nach Bad Tölz, wo wir dann in Richtung Hinterriß abbogen. Vor-
bei ging es an den Isarauen, einem großen Stausee und immer höher wer-
denden Bergen. Bald passierten wir die deutsch-österreichische Grenze, er-
reichten Hinterriß und fuhren dann auf einer gut ausgebauten Mautstraße
durch das Hinterrißtal, wo wir gegen Mittag die berühmten Ahornböden
und die Engalm erreichten. Alle waren angetan von der wunderschönen
Landschaft mitten im Karwendel-Nationalpark. Das Mittagessen im Gast-
hof Eng war köstlich, wurde schnell serviert und ließ uns im Anschluss ge-
nügend Zeit, bei einer kurzen Wanderung zur Engalm die Natur in vollen
Zügen zu genießen. Neun Vomper Bauern teilen sich dieses Naturparadies
und halten dort an die 230 Milchkühe, wie Emil erfahren konnte.
Mit einem kurzen Fotostopp und Blick zurück auf die weiten und ebenen
Matten, durchsetzt mit den Ahornbäumen, ging unsere Fahrt nun zurück
durchs Rißtal und in weiterer Folge in Richtung Tirol.
Vorbei am Achensee, auf der Fahrt hinunter ins Inntal, bogen wir zum Gasthof Riederwirt ab, wo wir eine Jause vorbestellt hatten
und die Aussicht ins Unterinntal bei herrlichem Sonnenschein genießen konnten. Die Bewirtung erfolgte professionell. Vize-Bgm.
Zangerl hielt im Anschluss eine launige und humorvolle Ansprache und überreichte dem Obmann ein Geschenk von Seiten der Ge-
meinde. So konnten wir, alle satt geworden, bald die Weiterfahrt über die Inntalautobahn antreten und erreichten wohlbehalten am
Abend wieder unsere Heimat. Müde, aber froh und begeistert ob des schönen Herbstausfluges, waren wir dankbar für einen wunder-
schönen Tag. Unser aller Dank gilt daher der Gemeinde Ischgl, die uns diesen Ausflug fast zur Gänze großzügig gesponsert hat und
allen anderen, die ihn zu einem Erlebnis werden ließen. Obmann Alt-Bgm. Herbert Aloys
Jenbach erfreuten uns. Nach Soave starteten wir am vierten Tag. Doch
Soave ist nicht nur Name der Stadt, sondern auch die Bezeich-
Wellness- und Kulturreise nung einer der beliebtesten Weißweine Italiens. Soave heißt
sanft, lieblich, harmonisch, stimmig. Gut gelaunt kehrten unse-
Im Oktober sind wir zur Kultur- und Wellnessreise nach Aba- re Ausflügler wieder ins Hotel zurück, um den letzten Abend
no Terme aufgebrochen. Das Hotel Savoia im Zentrum, in ei- gemeinsam zu genießen, denn am nächsten Tag hieß es bereits
nem wunderbaren Park eingebettet, war unser Ziel. Unser erster Abschied nehmen. Es war eine Reise mit vielen Erlebnissen, wir
Ausflug am zweiten Tag brachte uns nach Montagnana, einem lernten viele neue interessante Ecken in der italienischen Land-
mittelalterlichen Kleinod in der Provinz Padua. Mit der Stadtbe- schaft kennen.
festigung, den 24 Türmen und vier Stadttoren und den Eugan-
eischen Hügeln strahlt diese Stadt einen einzigartigen Charme Was wäre der Herbst ohne Törggelen
aus. Die Festungsanlage Cittadella, nördlich von Padua gelegen,
gebaut im 12. Jahrhundert als Reaktion von Padua auf die Er- Den Oktober haben wir mit einem Törggele-Ausflug nach Lajen
richtung des nahe gelegenen Castelfranco Veneto der Trevisi- zum Putzerhof beendet. Der Putzerhof, ein Familienbetrieb mit
aner, verzauberte uns am dritten Tag unserer Reise mit ihrem Oma, Eltern und den Töchtern Lena und Greta, ist ein wahrer
mittelalterlichen Flair. Anschließend besuchten wir an diesem Geheimtipp. Wir wurden mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnt.
Tag noch Asolo, „Stadt der hundert Horizonte“ genannt. Künst- Speck und Käse haben wir dann auch noch als Jause mitgenom-
ler, Literaten und Schauspieler sind hier beheimatet. Malerische men.
Gassen und duftende Gärten in einem herrlichen Bergpanorama
… und viele lustige
Begebenheiten
waren auch dabei.
Hoffentlich reicht der „Reiseproviant“ auch für alle!