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Ausgabe 6 · Dezember 2019 ortsgruppen 57
unserem einzigen Mitglied mit 95 mussten wir leider daheim berühmte, bestens erhaltene mittelalterliche Stadt mit einer be-
gratulieren. Bei den Jubelpaaren war es uns eine Freude, zu drei gehbaren Stadtmauer, interessanter Architektur und unzähligen
Goldenen, einer Diamantenen und einer Eisernen Hochzeit zu Touristen aus aller Welt. Nicht einmal unsere Reisegesellschaft
gratulieren. Die Veranstaltung wurde vom talentierten und noch konnte da auffallen. In Rothenburg nahmen wir an diesem Tag
sehr jungen Knopfharmonikaspieler Pauli Hechenblaikner mu- auch das Abendessen im Gasthof Schranne ein. Am fünften Tag
sikalisch untermalt. befuhren wir die Romantische Straße im Taubertal in der ande-
ren Richtung. Die erste Station war Wertheim, bekannt durch
Wir gratulieren all unseren Jubilaren! das Glasmuseum und die Kirche mit dem Hochaltar. Wertheim
liegt am Zusammenfluss der Tauber in den Main und ist dadurch
Unsere Herbstreise sehr stark Hochwasser gefährdet. Die zweite Stadt, die wir an
Bei den Reiseteilnehmern klingelte der Wecker früh, denn um diesem Tag besuchten, war Miltenberg. Diese am Main gelege-
6.50 Uhr war die Abfahrt des Busses mit unserem Chauffeur ne Stadt glänzt durch eine sehr schöne historische Altstadt. Die
Michael angesetzt. Unsere Reiseleiterin Julijana stieg in Angath Besuchermassen aus aller Welt sind mit Rothenburg vergleich-
zu. Trotz der mäßigen Wetterprognose war die Stimmung gut. bar. Am Abend lud das Kur- und Salonorchester noch zu einem
Auch die beiden Megastaus auf der Autobahn, bedingt durch Musik- und Liederabend in der Wandelhalle des Kursalons ein -
Baustellen und Unfälle, konnten unsere lockere Urlaubslaune ein entspannender Abschluss. Am Heimreisetag lachte das erste
nicht beeinträchtigen. Der Mittagshalt in Augsburg erforderte Mal die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Ohne Stau ging‘s bis
noch die Mitnahme von Schirmen, der Jausenhalt in Ulm be- Nürnberg, wo uns eine zweistündige Pause (je nach Präferen-
grüßte uns hingegen schon mit einigen Sonnenstrahlen. Um zen, zum Lokalbesuch, Shopping oder Kulturgenuss) vergönnt
18.30 Uhr trafen wir beim Best Western Hotel in unserem Ziel- war. Sehenswerte Punkte waren der Markt, das Dürer Haus oder
ort ein, wo wir uns nach der langen Fahrt mit einem üppigen die Kaiserburg. Danach fuhr uns Michael staufrei zu unserem
Buffet regenerieren konnten. Am zweiten Tag brachen wir bei Mittagessen im Gasthof Post in der Nähe von Ingolstadt, gespon-
trübem und regnerischem Wetter am Vormittag in Begleitung sert von unserem Reiseunternehmen. Auch die abschließende
der lokalen Führerin Lydia Lauber zur Besichtigung des Kur- Heimreise erfolgte problemlos. Wir bedanken uns bei allen, die
parks und der Stadt Bad Mergentheim auf. Interessant war das uns diese gelungene Urlaubswoche ermöglicht haben.
Schlossmuseum, das von einer gemeinsamen Geschichte mit
Österreich beim Hoch- und Deutschmeisterorden unter Kaiser Die gut gelaunten Teilnehmer der Herbstreise
Maximilian I. erzählt. Am Nachmittag nahmen acht von uns (bei
wirklich strömendem Regen) an einer 6km langen Wein-The- Bitte beachten Sie:
menwanderung teil. Das Ungemach des Wetters wurde durch Ab 16. Dezember finden Sie uns in unserem
ein Schnäpschen bei Halbzeit und eine Weinkost am Ende der neuen Büro in Innsbruck, Adamgasse 9 (Ecke
Wanderung belohnt. Der dritte Tag war kalt, aber es regnete Adamgasse/Salurnerstraße gegenüber Städt.
kaum mehr. Nicht weit von unserem Hotel besuchten wir die Dampfbad) – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
berühmte Kapelle von Stuppach mit der berühmten Madonna Während der Weihnachtsfeiertage bleibt unser
von Matthias Grünewald. Dann ging es weiter in die Kreisstadt Büro vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich
Schwäbisch Hall, mit einer sehr schön erhaltenen mittelalter- 6. Jänner 2020 geschlossen. Ab 7. Jänner 2020
lichen Fachwerkarchitektur und zwei Museen (mit alten Meis-
tern und moderner Kunst) der Stiftung Würth, dem Leitbetrieb sind wir gerne wieder für Sie da.
und wichtigsten Mäzen der Gegend. Am vierten Tag fuhren
wir bei trockenen Verhältnissen zuerst nach Weikersheim mit
seinem von einem barocken Garten umgebenen Schloss, dann
nach Creglingen, das das einzige Fingerhutmuseum der Welt
aufweisen kann. Im selben Ort steht noch die Herrgottskirche
mit dem weltberühmten geschnitzten Riemenschneider-Altar.
Das Ziel an diesem Tag war aber Rothenburg ob der Tauber, die