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ortsgruppen40 Ausgabe 6 · Dezember 2019

Ellbögen                                                           einmaligem Ausblick zur Donau. Maria Seidner hielt eine kurze
                                                                   Andacht in der Kirche, bevor wir im dortigen „Goldenen Löwen“
Fahrt ins Waldviertel                                              zu Mittag aßen. In Persenbeug schloss sich der Kreis unserer
                                                                   Reise durch das Wald- und Weinviertel und Tschechien. Bei der
Zur 3-Tages-Fahrt ins Waldviertel starteten wir (21 Personen)      Heimfahrt über das Kleine Deutsche Eck und das Gebiet im Wil-
am 17. September. Unsere erste Besichtigung war in Sprögnitz,      den Kaiser, schließlich durch das Inntal, zeigte sich die Sonne
bei der Firma Sonnentor. Dort bekamen wir eine sehr interes-       noch mehrmals zwischen den Bergspitzen, bevor sie endgültig
sante Führung mit einem Einblick in die aufwändige Gewinnung       unterging. Am Abend waren wir alle nach vielen neuen Ein-
und Verarbeitung der vielen Kräuter - alles biologisch. Johannes   drücken wohlbehalten zu Hause. Der Wettergott hat es gut mit
Gutmann hat mit seiner Idee diese große Firma mit mittlerweile     uns gemeint, denn bei Nebel hätten wir nicht so viel von der un-
über 300 Mitarbeitern aus der Region aufgebaut. Es ist inzwi-      endlichen Weite in Niederösterreich gesehen - Danke unserem
schen eines der größten Unternehmen Österreichs. Nach einer        Obmann Siegfried und seiner Frau Greti, sie macht immer sehr
Kostprobe und der Möglichkeit im Kräuterladen etwas zu kau-        schöne Fotos und Siegfried zeigt sie dann im Sen.-Cafe. Dank
fen, fuhren wir weiter nach Geras, wo das bekannte Stift ist, ins  auch allen anderen, die zur schönen Reise beigetragen haben.
Hotel Schüttkasten (ein ehemaliger Getreidesilo). Dort waren
wir die nächsten Tage bestens untergebracht und verpflegt. Am      Zum Törggelen
nächsten Morgen ging die Fahrt in die Weinstadt Retz, vorbei
an großen Ackerflächen und Wäldern, auch viele Kürbisse wer-       Heuer haben wir beschlossen, in Südtirol unseren „Törggele-
den dort angebaut und kurz vor Retz beginnen die Weingärten.
Schockiert haben uns die vielen abgeholzten und abgestorbenen      nachmittag“ zu verbringen. Wir fuhren mit 44 Personen oberhalb
Wälder, der Borkenkäfer hat hier ganze Arbeit geleistet. Mit ei-
nem ortsansässigen Führer besichtigten wir die schöne Altstadt     von Brixen ins Gebiet Pfeffersberg, nach Pinzagen, zum großen
und wurden durch die bekannten, alten Sandsteinkeller geführt.
Natürlich gab es auch eine Weinkostprobe und die Möglich-          Bauernhof „Huber Hof“. Wir wurden sehr gut verköstigt und
keit, Wein zu kaufen. Die nächste Sehenswürdigkeit war eine
neu renovierte Windmühle, aber zusätzlich beeindruckt hat uns      bekamen auch genügend Kastanien. Einen Teil der Buskosten
der unendliche Ausblick in die weite Umgebung, natürlich auch
Dank des herrlichen Wetters. Nach einem guten Mittagessen in       und die für die Kastanien übernahm die Ortsgruppe Ellbögen. Es
Zellerndorf fuhren wir über den Grenzübergang Kleinhaugsdorf,
in die südmährische Stadt Znaim - wieder an riesigen Ackerflä-     war ein gemütlicher Nachmittag in geselliger Runde.
chen vorbei, für uns Tiroler schon einmalig. Ein deutschspre-
chender Chauffeur in den offenen E-Bussen erklärte uns einiges     Auch zwei Wanderungen mit unserem Wanderführer Franz Na-
über diese historische Stadt. Die Nikolaikirche hat uns beson-
ders gefallen, nicht zuletzt auch, weil gerade zum Erntedank-      giller waren auf unserem Programm, einmal zum Tuxer Joch
fest wunderschön dekoriert worden war: den Kircheneingang
zierte ein bunter Teppich aus Gemüse, Obst und Getreide und        und die zweite Wanderung ging nach Zirl zur Kaiser Max Grotte
auch Mosaikbilder, gelegt aus Kernen der Früchte, und rundhe-
rum viele Erntegaben. Wieder zurück in Geras, schauten sich        - jedes Mal bei gutem Wetter. Die Einkehr-Schwünge gehören
einige von uns die Stiftskirche an, bevor sie ins Hotel gingen.
Nach dem Abendessen war noch gemütliches Beisammensein             selbstverständlich dazu. 		   SF Vroni Thurnbichler
angesagt. Am Donnerstag war leider schon die Heimreise. Vie-
le Eindrücke sind uns geblieben, die großen Flächen, Ackerbau,     Bei der Tuxer Joch-Wanderung
Waldwirtschaft, auch die sogenannten Kellergassen (das sind
reihenweise unbewohnte Häuser), sie dienen zur Lagerung der
gepressten Weintrauben. Die Rückreise machte unser Chauffeur
Michael über den Mödringer Graben und durch das Kamptal,
welches durch seine Aulandschaft besonders reizvoll ist. Natür-
lich sind in der Umgebung von Langenlois viele Weingärten.
Über Krems, durch die schöne Wachau, machten wir noch ei-
nen Abstecher zum bekannten Wallfahrtsort „Maria Taferl“ mit

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