Besuch des Stille Nacht Museums in Fügen

 

Auf den Spuren eines Welterfolgs: Seniorenbund Hopfgarten besuchte das Stille Nacht Museum in Fügen

Am 22. April 2026 begab sich eine Gruppe Senior*innen auf eine kulturelle Entdeckungsreise ins Zillertal. 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich bei strahlendem Frühlingswetter auf den Weg, um die faszinierende Geschichte des weltweit bekanntesten Weihnachtsliedes am Ursprungsort seiner Verbreitung zu erkunden.

Die Route führte die Reisegruppe mit dem Bus entlang der Bundesstraße über Angerberg, Breitenbach und Kramsach. Die Fahrt bot den Senioren wunderbare Ausblicke auf die erwachende Natur: Die Wiesen entlang der Strecke präsentierten sich als leuchtend gelbe Teppiche aus Löwenzahn – ein herrlicher Anblick, der die Vorfreude auf das Tagesziel steigerte.

In Fügen angekommen, stand ein ausführlicher Besuch des Stille Nacht Museums auf dem Programm. Unter der kompetenten Führung von Günther und Max  tauchten die Besucher in die Geschichte des Liedes ein. Während das Werk ursprünglich von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr in Salzburg geschaffen wurde, erfuhr die Gruppe, dass der Zillertaler Orgelbauer Karl Mauracher das Lied in seine Heimat brachte. Von dort aus trugen es die berühmten Rainer-Sänger über Deutschland und England bis nach Amerika und machten es so zu einem Weltphänomen.

Das Museum beeindruckte auf vier Etagen mit:

• Der weltweit größten Schallplattensammlung: Über 500 Exponate in mehr als 100 Sprachen, die teilweise über einen restaurierten Wurlitzer oder digital per QR-Code angehört werden konnten.

• Interaktiver Technik: Die Mineraliensammlung von Alfons Schiestl, die mittels Touch-Screen modern präsentiert wird.

• Historischen Dokumenten: Die Reisen der Zillertaler Sängerfamilien wurden durch seltene Exponate und Notenbücher lebendig.

Nach der rund 1,5-stündigen Führung kehrte die Gruppe im Hotel Kohlerhof in Fügen zu Kaffee und Kuchen ein. Für die musikalische Umrahmung und beste Stimmung sorgten in bewährter Manier „Achentrio Schorsch“, Friedel und Franz W., die mit ihren Instrumenten den Nachmittag perfekt abrundeten.

Gegen 18:30 Uhr kehrte die Reisegruppe wohlbehalten und bereichert um viele neue Eindrücke nach Hopfgarten zurück. Ein herzlicher Dank gilt allen Organisatoren und den Museumsführern für diesen gelungenen Ausflug.

Fotos: Ernst Unterberger