7. Mai 2026 – Kloster Ettal – Wieskirche

Am 7. Mai 2026 fuhren wir nach Bayern, unser erstes Ziel war das Benediktinerkloster Ettal. Eine Führung brachte uns die Entstehungsgeschichte seit 1330 mit Bezug auf Umgestaltungen, Ausbildung von Mitgliedern des Hauses Habsburg und Arbeiten von bekannten Baumeistern und Künstlern nahe. Heute leben im Kloster 22 Mönche und ein Novize.
Im Klostergasthof stärkten wir uns mit bayrischen Spezialitäten und dabei regte Maria Fäth an, doch die Gelegenheit zu nützen und die unweit gelegene Pfarrkirche Mariae Geburt in Rottenbuch noch zu besichtigen, die niemand von den Mitgliedern bekannt war. Gesagt, getan einen kleinen Schlenkerer abseits und alle erfüllte maßloses Staunen. Aus einer 1073 bestehenden Eremitengemeinschaft entstand im Laufe der Jahrhunderte mit all ihren Stilepochen die heutige Kirche in schönstem Rokoko, die noch eine intensivere Betrachtung  wert wäre.
An unserem zweiten geplanten Ziel, der Wieskirche zum gegeißelten Heiland wartete aber eine Führung, die vom Mesner der Kirche auf besondere Weise gehalten wurde. Die Figur des gegeißelten Heilands holte die Bäuerin Maria Lory vom Dachboden des Klosters in Steingaden zu sich auf den Wieshof. Am 14. Juni 1738 geschah das „Wunder in der Wies“, es fielen einige Tropfen in dem Angesicht des Heilands, worauf sich eine Wallfahrtsbewegung ausbreitete, die in der heutigen Kirche noch immer stattfindet. Die Wieskirche ist vollendetes Rokoko im Einklang mit großer Theologie. Das Singen eines Marienliedes beendete unseren Besuch dieser besonderen Kirche.
Der Baumeister Dominikus Zimmermann konnte sich von seinem schönsten Werk nicht mehr trennen und erbaute sich unterhalb ein Haus, heute Gasthaus, dort fand unsere Tour mit Kaffee und Kuchen einen gelungenen Ausklang.

Klosterkirche Ettal

Die Führung beginnt

Die beindruckende Kuppel

Blick in die Chorkapelle

Kirche Mariae Geburt Rottenbuch

Kanzel

Orgel

alle staunen

Auf in die Wies

Altar mit dem gegeißelten Heiland

Kuppel