Unsere Genussreise fand heuer vom 24. bis 27. September 2026 in die Holledau statt und war wieder ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art.
Unsere Anreise führte uns über die Fischbachau zu zwei besonderen Kirchen in Elbach. Über den Gäuboden, eine besonders fruchtbare Gegend, steuerten wir Straubing an, eine schöne Stadt, die bekannt ist für das Gäubodenvolksfest, das zweitgrößte Volksfest Bayern. Agnes Bernauer wurde im Oktober 1435 hier in der Donau ertränkt, davon erzählen die alle vier Jahre stattfindenden Agnes-Bernauer-Festspiele.
Nach einem guten Frühstück in unserem Hotel Weingarten in Haibach fuhren wir mit dem Bus nach Weltenburg. Auch uns machte das Niedrigwasser einen Strich durch die Rechnung,, aber auch von Land aus ist der Donaudurchbruch sehenswert ebenso wie die von der Brüdern Asam entworfene und ausgeführte Kirche zum Hl. Georg, der nirgendwo so in Szene gesetzt ist wie hier. Weiter geht es nach Kelheim, mit dem Bummelzug zur Befreiungshalle, die an die deutschen Siege in den Napoleonischen Kriegen erinnert und noch eine Runde im Städtchen.
Die Brauerei Kuchlbauer braut seit 1300 Bier und hat sich in Abensberg von Friedensreich Hundertwasser einen Turm als Aushängeschild entwerfen lassen und gebaut. Wir haben das Bier und die Aussicht genossen. In der Kirche in Rohr haben die Brüder Asam Maria Himmelfahrt auf besonders sehenswerte Weise umgesetzt. Eine schöne Aussicht erfreute uns auch auf dem Bodenberg, der ältesten bayerischen Wallfahrt.
Heim ging es über Landshut mit der Martinskirche als höchstem Backsteinbau. Zum Spaß suchten wir noch den „Eberhofer-Kreisel“ in Frontenhausen auf, das in den gleichnamigen Krimis „Niederkaltenkirchen“ ist. Wer darüber noch nichts wusste, wurde eingeweiht und es gab viel zu lachen und unser Manfred gönnte uns einige Runden. Ein Kaffeestopp rundete den Ausflug ab, im Bus gab Rebecca Lorenzoni in Gedichtform einen Rückblick über unsere Reise. Maria Fäths schauspielerische Darbietung beleuchtete ebenfalls unseren Ausflug in unnachahmlicher Weise und endete mit schallendem Gelächter und tosendem Applaus.
Der Obfrau blieb nur noch, sich ganz herzlich bei Rebecca Lorenzoni für die gelungene Reiseleitung und bei Manfred Jöchl für seine Fahrkünste und allgemeine Umsicht und Hilfe zu bedanken. Engelbert Lechner hat uns Grüße von seinem Reha-Aufenthalt übermittelt und wir freuten uns, vom guten Verlauf zu hören.

Straubing




Blick auf Kelheim


Hundertwasserturm in Abensberg

auf dem Turm

Schulkameradinnen





Im „Eberhofer-Kreisel“